• Flächengröße Grünanlagen: ca. 26.000 m²
  • Baukosten: 950.000 Euro (brutto)
  • Planungs- und Bauzeit: 2002 - 2007
  • Zzgl. Straßenraumbegrünung

Wohngebiet Wingertspfad | Bischofsheim

Sliwka Landschaftsplanung – Wohngebiet Wingertspfad in Bischofsheim

Auf Grundlage der vorangegangenen Bauleitplanung, erstellt durch Büro Eichler Schauss & Breithaupt, bei der wir die Grünordnungsplanung erarbeiteten, erhielt unser Büro im Auftrag der Deutschen Stadtentwicklungsgesellschaft (DSK) im Jahr 2002 den Planungsauftrag zur Gestaltung der gesamten Grünflächen und Ortsränder mit Spielplätzen sowie der Straßenraumbegrünung des neuen Wohngebietes.

Ziel war es, unter dem Leitgedanken „Stadt trifft Landschaft“ ein Wohngebiet mit Grünstrukturen zu entwickeln, welche bestehende Grün- und Freiflächen mit dem Ortsrand vernetzen sollten. Dabei sollte eine einheitliche und harmonische Gestaltung der Grünzüge mit wiederkehrenden Gestaltungs- und Ausstattungsgegenständen einen Wiedererkennungseffekt sicherstellen und für eine einheitliche Gesamtgestalt des neu entstehenden Gebietes sorgen.

Eine zentrale Grün- und Wegeachse schafft eine Verbindung zwischen dem bereits bestehenden und dem neuen Wohnquartier und führt vom Stadtplatz in die Landschaft. Die Grünachse sowie die weiteren Straßenräume des Quartiers werden von Baumalleen begleitet. Mehr lesen…

Die umgebenden Ortsränder übernehmen neben der ökologischen Ausgleichsfunktion die Funktion des fehlenden Naherholungsraumes und leiten in die offene Landschaft über. Sie sind als breite Wiesengürtel mit Rundweg gestaltet, in denen Sickermulden modelliert sind. Heimische Hecken säumen die Grenzen zur Wohnbebauung. Durch die breiten Wiesenbankette werden Bewegungs- und Sichträume geschaffen. Baumhaine gliedern die Ortsränder – ein Spiel mit Licht und Schatten. Die Wiesenzonen werden von „Blütenteppichen“ aus bunten Staudenbeeten durchzogen und bilden besondere Blütenaspekte im Übergang in die Landschaft.

Fußwege schaffen direkte Zugänge von den Quartiersplätzen des Wohngebiets in die Grünanlage und binden die Spielstationen an.

In den Freiflächen integrierte sog. Landschaftstore aus Stahl markieren den Übergang von „Stadt“ zu „Landschaft“. Holz-Stahl-Brücken und –plattformen sowie Spielbrücken überspannen die in die Grünzonen eingebetteten Mulden-Rigolen-Systeme der Regenwasserbehandlung.